Die Landschaft des südlichen Afrikas wird zentral von der Kalahari geprägt, die weite Teile der Region über das Kalahari Becken dominiert. Auch das weit bekannte Okavango Delta darf man ihr großzügig zuordnen. Fließt doch in diesem Gebiet der Okavanko in die Kalahari und belebt in seinem Binnendelta die Kalahari zum Paradies für Tiere und Pflanzen

Red Dunes Camp Kalahari © badenduo.de

was prägt die Landschaft der Kalahari

Die Kalahari beginnt im Süden im nördliche Südafrika. Sie umfasst Botswana fast vollständig sowie den gesamten östlichen Teil Namibias. Sie umfasst eine Fläche von über einer Million km². Es gibt dort kaum Besiedelung, die botswanischen Nationalparks die große Teile der Kalahari umfassen sind entvölkert und die Besiedlung konzentriert sich auf einige wenige kleinere Städte wie Ghanzi, Kang und Maun mit je einigen tausend Einwohnern. In der Weite der Landschaft findet sich aber eigentlich kein Mensch.

 

Klimatisch ist sie eine aride Savannenlandschaft mit periodisch anfallenden wenigen Niederschlägen. Im Süden fallen ~ 100 l Niederschlag im Jahr, im Okavangogebiet aber immerhin ~ 500l / Jahr (zum Vergleich: wir haben in D etwa 800l/Jahr). Der Boden ist sandiger Verwitterungsboden im Süden / Westen in wunderbarem Rot, im Norden und Osten graugelb. Als Binnenbecken liegt sie auf einer Höhe von ca. 1000 m über NN und es gibt in diesem Binnenbecken eigentlich keine nennenswerte Erhebung. Einzelne Dünen ziehen sich über die Ebenen.

Pans

In Vertiefungen bildeten sich über Jahrtausende Ablaufbecken in welchen sich bei starken Regenfällen Wasser sammelt und verdunstet oder versickert. Mit dem Wasser werden auch bodennahe Mineralien ausgewaschen was zu einer Konzentration dieser Mineralien in den Becken, den „Pans“ führt. Die dort wachsenden Pflanzen sind damit nährstoffreicher als im umliegenden Gelände. Dies und die Tatsache, dass sich Wasser natürlich länger in solchen Senken finden lässt, macht die „Pans“ zu den Anlaufstellen der Tierwelt. Die Landschaft ist geprägt von Gräsern, Dornensträuchern und wenigen Akazienbäume. Die Trockenperiode umfasst jährlich etwa 10 Monate in denen Pflanzen und Tiere ohne Niederschlag auskommen müssen.