Highlight Khwai

eindrucksvolle Nacht am Khwai Ufer

Als Zwischenstopp zwischen Moremi und Chobe NP hatten wir schon in Maun eine Übernachtung beim Khwai Community Camp gebucht.

IIm Moremi NP sind wir wegen der dortigen Umleitung und dem Nichteinschalten des Navis eine Runde zweimal gefahren, was uns eine Stunde gekostet hat. Also, nachdem wir die Knüppeldammbrücke beim North Gate überquert hatten, nichts wie auf Richtung Khwai. Das Navi lotst uns von der Hauptstrecke rechts weg, es ist inzwischen schon ziemlich spät geworden, es hat wieder jede Menge Elefanten, die wir im Augenblick eigentlich gar nicht brauchen können. Die Landschaft ist malerisch, kleine Tümpel mit Seerosen und Hippos darin.

Irgendwann, die Sonne war schon fast am Untergehen, waren wir am Khwai Fluss (neben dran im Gegenlicht eine Elefantenfamilie, die im Fluss planschte…ich trauere immer noch dem nicht gemachten Foto nach…) und das Navi meldete fröhlich: …“Ziel erreicht“….

Highlight Khwai Elephants

Ja schön, aber außer hohem Gras, Elefanten und Hippos war nichts zu sehen, was nach Campingplatz aussah. So langsam bekommen wir Stress, weil wir nicht in stockdunkler Nacht mitten in der Pampa mit zig Elefanten und dann sicher auch Nilpferden und …und…und…rumfahren wollten.

Also wieder zurück, wieder Umwege um große Elefantenherden. Ein paar Kilometer auf der Hauptstraße weiter, an einem alten verrosteten Blechschild sollte es wieder rechts ab gehen. Neuer Versuch. Und oh Wunder, wieder am Fluss und wir sehen fast schon im Dunklen kleine Blechschilder mit Nummern. Das scheint der Platz zu sein. Auf einem steht auch ein Zelt mit einem Feuer vornedran. Der dazugehörende Mensch kommt dann auch angefahren und meint, ja wir wären schon richtig hier.

 

Also suchen wir im Dunkeln einen anderen Platz. Das Gras ist hoch, um uns Gebüsch, vorne dran der Fluss mit diversen Tiergeräuschen. Wir machen als erstes mal ein Feuer, dann das Zelt ausgeklappt. Von vorne hört man die Elefanten, irgendwo sind Zebras (die machen auch so ganz seltsame Geräusche, gar nicht wie Pferde) und, natürlich, dann wenn man es gar nicht brauchen kann und auch nicht will, auch noch das typische Löwengebrüll.

Highlight Khwai Camp

Tatsächlich bekommen wir miteinander fast noch Ärger. Was ist das Wichtigste nach so einem Tag? Mit einem kühlen Bier ab ins sichere Dachzelt und mal schauen, was noch passiert (Christel), neben dem Auto erst mal was auf das Grillfeuer legen und essen (Hubert), und lies sich nicht stoppen. Mir ist leider der Appetit vergangen. Es ist schwer zu sehen, was da an Tieren um uns rum so durchs Gebüsch schleicht. Wie gut Löwen und Leoparden schon tagsüber getarnt sind, wissen wir inzwischen ja auch. Und, dass die brüllen, bevor sie etwas Essbares jagen, ist ja ganz unlogisch, die kommen leise! Einem Flusspferd an Land oder einem Elefanten muss ich nachts eher nicht begegnen.

Also darf Hubert seine Wurst alleine essen und ich nötige ihn, nach ner Katzenwäsche sofort ins Zelt zu gehen. Aber: die Nacht über war zwar voll Geräusche  aber ohne erlebte Besuche. Und tagsüber hat die Welt  schon wieder ganz anders ausgesehen….


 

 

Highlight Khwai Hippo

Highlight Khwai : roses

Highlight Khwai  sign